Geiz-ist-Giftig.de

Eine Webseite für mehr Lebensqualität

Willkommen

Haben Sie auch schon einmal darüber nachgedacht, was unsere “Geiz ist geil” Mentalität für Auswirkungen auf uns alle hat? Viele unserer Nahrungsmittel haben den Namen “Lebensmittel” gar nicht mehr verdient, denn sie sind eher Chemiecocktails als Mittel zum Leben. Der Gier von Firmenvorständen und deren Aktionären fallen Umwelt, Mitarbeiter und soziale Verantwortung zum Opfer und wenn in einem Land nichts mehr zu holen ist, ziehen sie wie die Nomaden ins nächste Billiglohnland. Hinter all dem steht Geiz und Gier, und das ist für uns alle giftig und nicht geil. Es ist an der Zeit umzudenken, denn solange unsere auf Gier ausgerichtete Ökonomie auf monetäre Gewinnmaximierung setzt, bleibt der soziale und ökologische Gewinn auf der Strecke. Wir vergiften uns quasi selbst. Dabei haben wir als Verbraucher die Macht, die Ausrichtung unserer Wirtschaft zu bestimmen. Wird beim Einkauf darauf geachtet, ob ein Hersteller das angebotene Produkt fair handelt, ökologisch produziert und sozial agiert, so wird ein anderer Hersteller, welcher seine Mitarbeiter mit den Füssen tritt, die Umwelt ausbeutet und die Verbraucher täuscht bald das Nachsehen haben. Soziale Marktwirtschaft anstatt Turbokapitalismus. Das kostet die Verbraucher zwar ein wenig mehr, aber dafür bekommt man auch etwas: weniger Gift, weniger Ausbeutung, mehr Ökologie, mehr Umweltschutz, mehr Lebensqualität!

Ich hoffe, Sie mit diesen Seiten ein wenig zum Nachdenken über unser tägliches Konsumverhalten und dessen Folgen zu bewegen. Auch wenn man nicht alles sofort und vollständig ändern kann, so kann man doch mit einigen kleineren Aktionen ein Stück weit das Ruder herumdrehen. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und blättern Sie diese Seiten durch. Vielleicht gefällt Ihnen auch die ein oder andere Mitmach-Aktion und Sie helfen mit, die Welt wieder ein kleines Stück besser zurückzulassen, als Sie sie vorgefunden haben. Denn eine alte Indianerweisheit lautet:

"Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen"

Uwe Schumacher, Völkersbach 2010